Diese Esche ist Teil der Serie Esche I – III und stammt vom selben Baum wie die „Kollosale Esche“
Die europäischen Eschen sind am Kämpfen!
Sie wäre so ein wichtiger Baum auf dem Weg des Waldumbaus hin zu einem klimaresistenten Mischwald gewesen – diese wärmebedürftige, wirtschaftlich und ökologisch bedeutsame Edellaubbaumart. Sie kommt doch so gut zurecht mit den sich ändernden klimatischen Bedingungen – leider aber nicht mit dem vom Menschen aus Asien eingeschleppten Schlauchpilz Hymenocyphus pseudoalbidus – dem Falschen Weißen Stengelbecherchen. Er hat in ganz Europa Eschen befallen, so ziemlich alle. Ulmensterben, Eschensterben … dann Buchensterben?
Die Esche soll hier stellvertretend für den deutschen Wald stehen, der durch die extrem trockenen letzten Jahre stark geschädigt wurde. Vier von fünf Bäumen in deutschen Wäldern sind auf dem absteigenden Ast!
Weiß ist auch der freie Raum auf diesen Drucken. Es leuchtet hell, das schöne Weiß, und bietet fantastischen Kontrast zu den tiefschwarzen Strukturen und Linien. Allerdings ist es kein reines, schönes Weiß – es schmeckt auch etwas bitter, dieses Weiß.
Denn eigentlich sollten diese hier gezeigten Bäume nicht in einem Rahmen, sondern in der Erde sein.
Dies ist der Versuch, den Menschen zu ermöglichen, die Schönheit dieser Wesen noch einmal bewundern zu können, sich zu erinnern, dass wir Teil der Natur sind, ohne sie nicht können, und es keine Zeit mehr zu verlieren gibt im Kampf gegen den Klimawandel.
Mit der Vision, dass wir alle das Bekannte und als ästhetisch Empfundene auch als schützenswert erkennen.


